Widerstand gegen Dokumentation wird häufig als Qualitätsproblem interpretiert. In der Praxis ist er ein Symptom: das eigentliche Problem liegt oft in unklarem Zweck, unrealistischer Arbeitslast oder unklarer Verantwortung.
Wenn diese drei Ebenen adressiert werden, verändert sich die Haltung zur Dokumentation deutlich — nicht durch Druck, sondern durch Verständnis.
Dokumentation ist selten Selbstzweck. Sie wird tragfähig, wenn ihr Beitrag zu Patientensicherheit und Datenqualität sichtbar ist.
